Produktentwicklung

Zur Sicherung eines nachhaltigen und profitablen Unternehmenswachstums ist die Entwicklung und Einführung neuer Produkte unverzichtbar. Die zunehmende Virtualisierung der Produktentwicklung hat zur Folge, dass die heutigen 3D-Modelle zum Träger des unternehmensspezifischen Know-Hows werden. Der Informationsgehalt geht weit über die Produktgeometrie hinaus. Das konstruktionstechnische Wissen, Qualitätsmerkmale und Informationen über nachgelagerte Prozesse wie Fertigung und Montage sind integraler Bestandteil dieser Technologie. Die effiziente Nutzung dieses Wissens stellt einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor des Unternehmens dar.
Unter dem Begriff virtuelle Produktentwicklung versteht man im weitesten Sinne alle rechnerunterstützten Entwicklungsprozesse wie Konzepterstellung, Konstruktion und Simulation der Verhaltensweisen und auch der Fertigungsgestaltung der zukünftigen Produkte. Die modernen CAx-Systeme bieten umfangreiche Funktionsmodule zur Unterstützung des gesamten Produktentstehungsprozesses.
Das im Laufe der Entwicklung entstehende virtuelle Produkt enthält nicht nur die geometrische Gestalt, sondern auch physikalische und fertigungstechnische Eigenschaften und Attribute, die eine Verifizierung des Produktverhaltens schon in den frühen Entwicklungsphasen ermöglichen [SPUR, TU Berlin]. Das Virtuelle Produktmodell als Ergebnis des Entwicklungsprozesses beinhaltet somit das komplette Entwicklungs-Know-How in Form von Features, Regeln, Parametern und Produktstruktur.

Zunahme des Wissensgehaltes virtueller Produktmodelle mit dem Entwicklungsprozess [RWTH Aachen]

Zunahme des Wissensgehaltes virtueller Produktmodelle mit dem Entwicklungsprozess, RWTH Aachen

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